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ZulassungZusammenfassung der Zulassung Die Situation in Bezug auf homöopathische Arzneimittel in den Niederlanden seit dem 1. Juni 2002 Die Niederlande beschlossen im Gegensatz zu den anderen europäischen Ländern, diese Vorschriften relativ streng und innerhalb kurzer Zeit durchzusetzen, ohne die charakteristischen Eigenschaften der Homöopathie zu berücksichtigen. Zunächst einige Zahlen Im Jahr 2003 wurden die 600 wichtigsten Rohstoffe von VSM Geneesmiddelen bv bei der CBG (Zulassungsbehörde) zugelassen. Von diesen ursprünglichen 600 blieben in den folgenden Jahren 500 übrig. Die Anforderungen wurden immer strenger. Schließlich verfügte VSM am 1. Oktober 2011 über eine aktive Zulassung für 400 Grundstoffe. Im Jahr 2015 wurde diese Zahl auf 350 gesenkt. Es ist unwahrscheinlich, dass weitere Zulassungen folgen werden. Aufgrund der hohen Kosten lohnt es sich oft nicht, Arzneimittel zuzulassen, die seltener verschrieben werden, obwohl sie für den einzelnen Patienten wichtig sein können. (Die Zahlen der Zulassungsbehörde (CBG) weichen stark ab, da sie nicht pro Grundstoff, sondern pro Darreichungsform (Tropfen, Tabletten, Granulat usw.) gezählt werden. Bis zum 1. Juni 2002 waren etwa 10.000 homöopathische Komplexmittel, Ampullen usw. auf dem Markt, die nun nach dem wesentlich umfangreicheren Zulassungsverfahren beurteilt werden. Bislang wurden etwa 500 Produkte zugelassen, hauptsächlich häufig verwendete Selbstmedikationsmittel. Die Folgen Nicht zugelassene homöopathische Arzneimittel dürfen von einer Apotheke auf ärztliche Anordnung (also mit Rezept) abgegeben werden, wenn die Apotheke die Arzneimittel selbst herstellt. Dies ist auch die Daseinsberechtigung von De Hahnemann Apotheek. Es gibt nur wenige Apotheken in den Niederlanden, die homöopathische Arzneimittel wie De Hahnemann Apotheek herstellen. Zugelassene Arzneimittel können auf der Website der CBG nachgeschlagen und die Packungsbeilage gelesen werden. Mit Ausnahme einiger weniger Ausnahmen (siehe unter „Erstattung”) erstatten die Krankenkassen eigentlich nur zugelassene homöopathische Arzneimittel. Was bedeutet das für den Patienten? Wenn dem Patienten Ampullen oder ein komplexes homöopathisches Mittel verschrieben wird, ist in 80 % der Fälle ein Ersatz erforderlich. De Hahnemann Apotheek berät die verschreibenden Ärzte nach Möglichkeit. Als letzte Möglichkeit kann De Hahnemann Apotheek auf Anfrage selbst ein komplexes Mittel herstellen. Dadurch entstehen jedoch aufgrund des damit verbundenen Aufwands deutlich höhere Kosten. Eine Alternative könnte sein, dass der Patient sein Rezept an eine Apotheke im Ausland, z. B. in Deutschland oder Belgien, schickt, wo einige Mittel noch erhältlich sind. Wie oben erwähnt, kann De Hahnemann Apotheek dies für den Patienten übernehmen. Da Versicherer, wie auch die Regierung, hauptsächlich kostenorientiert sind und wenig Verständnis für alternative Medizin haben, ist die Erstattung für homöopathische Arzneimittel sehr begrenzt. Nur zugelassene homöopathische Arzneimittel sind erstattungsfähig. Die Präparate unserer eigenen Apotheke werden nicht erstattet. Konsequenzen für den homöopathischen Verschreiber |
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